Glänzender Musik-Sommer-Auftakt

Amadeus bringt den Marktplatz zum Kochen 

 

   

Brilon. (wi) Das war ein Einstieg nach Maß. Bei so flotten Rhythmen und so viel Spaß an der Musik hätte Petrus vom Kump bestimmt gerne mal den steinernen Sockel verlassen. Die heimische Band „Amadeus” hat Donnerstagabend den 12. Briloner Musik-Sommer eröffnet. Und die Zuhörer strömten in Scharen.

Seit 30 Jahren gibt es „Amadeus” (WP berichtete). Folgerichtig spielten Thomas Mester, Christiane Mester, Arno Müthing, Jürgen Bange, Thomas Mimberg und Andreas Westerwinter auch vieles von dem, was in den vergangenen drei Jahrzehnten zum Ohrwurm geworden ist: Hits und Oldies zum Mitsingen und Mitswingen.

Wer sich bislang Sorgen darüber gemacht hat, ob „Amadeus” auch in 30 Jahren noch bestehen wird, der wurde gestern beruhigt. Im zweiten Teil, nach 21 Uhr, gaben „Little Amadeus”, die Söhne der Bandmitglieder, erste Kostproben ihres Könnens mir „All summer long“.

Westfalenpost 12.07.2009, Thomas Winterberg

Band eröffnet Briloner Musik-Sommer

30 Jahre "Amadeus"

Vor 30 Jahren feierten sie ihre Premiere, jetzt das Bühnenjubiläum. Die Band "Amadeus" aus Altenbüren eröffnet am 16. Juli den Briloner Musiksommer. Und was sich in den 30 Jahren alles getan hat, haben die Band-Mitglieder der WESTFALENPOST verraten. Ihr Repertoire ist so umfangreich wie das Gesangbuch „Gotteslob”. 1000 Stücke. O.k., der Vergleich hinkt.

Denn ihre Musik ist alles andere als sakral. Hits und Oldies live mit Spaß am Musizieren perfekt im eigenen Stil rübergebracht - das ist die Band „Amadeus”. 30 Jahre besteht die Formation. Und nächsten Donnerstag eröffnet sie den Musiksommer. Am Anfang steht das Akkordeon: Als Arno Müthing 1979 als 12-Jähriger zur Quetschkommode greift, fehlt ihm der zweite Mann für den Rhythmus. Den findet er im 11-jährigen Thomas Mester. Ruckzuck spricht sich im Dorf rum, dass da zwei Mann flotte Musik machen. Ob „Paloma Blanca” oder „Schneewalzer” - beim ersten größeren Auftritt, dem Sängerfest in ihrem Heimatdorf Altenbüren, kommen sie gut an.

Ein Name muss her. Wieso gerade „Amadeus”? Das wissen die Musiker heute auch nicht mehr. Aber an die Gage für ihren ersten Termin erinnern sie sich noch gut: Ein paar Haselnuss-Schnitten „Hanuta”. Die Gruppe wächst: Als Dritter stößt Bassist Volker Bange zu „Amadeus”. Als Vierter sein Bruder Jürgen, heute noch Gitarrist und Techniker. Aber gerade die Stelle am Bass unterliegt großer Fluktuation: Mit Roland Schmidt, Michael Schäfers, Volker Schumacher (hilft ab und zu noch aus) und Andreas Westerwinter „verschleißt” die Band fünf Leute an diesem Instrument. Der Fünfte ist geblieben und bringt außerdem noch ein Saxophon mit in die „Amadeus”-Familie ein. 1988 wird der erste Anhänger gekauft. Maiball, Sportfest, Polterabend oder auch etwas andere Rhythmen zum Schützenfest - „Amadeus” tanzt auf fast jeder Hochzeit.

Als 1992 Christiane Mester (Gesang und Gitarre) hinzukommt, kann die Band das Spektrum ihres Repertoires stark erweitern. „Wir sind keine Top-40-Band, aber wir spielen aktuelle Hits und beliebte Oldies - vor allem aber Sachen, die uns auch selbst Spaß machen”, sagt Thomas Mester. Mit Thomas Mimberg (Gitarre/Gesang) ist die Band inzwischen auf sechs Leute angewachsen und komplett. Frankfurt, Dortmund, Essen, große Firmenveranstaltungen, Tanzschul-Abschlussbälle oder auch als Vorgruppe zu „Cool and the Gang” beim Bob-Event in Winterberg, beim DJ-Ötzi-Konzert in Alme oder beim Helene-Fischer-Abend in Bestwig - die „Amadeus”-Leute sind gut im Geschäft. „Ich mag am liebsten solche Auftritte, wo die Leute richtig gut abgehen.

Einmal hat uns ein Veranstalter gefragt, ob wir fleißig durchspielen würden. Als er einen Tanz nach dem anderen machen musste, hat er uns mehrmals ein Pausenzeichen gegeben. Aber wenn die Stimmung gut ist, ziehen wir voll durch, dafür sind wir bekannt”, erzählt Christiane Mester. Wer als Musiker durch die Lande zieht, kann viel erzählen. Zu gut erinnert sich Arno Müthing an den „rattenscharfen” Auftritt bei einer Polterhochzeit in einer gemütlich mit Strohballen hergerichteten Halle. „Offenbar gab es dort Probleme mit Ratten. Daher hatte der Veranstalter schon im Vorfeld Gift gestreut. Als wir in dem Schuppen stehen und spielen, torkelt plötzlich noch so ein Nager über die Bühnenkante. Im Nu war der Hausmeister da und hat das Tier erledigt.” Und welcher Song wurde da gerade gespielt: „Ich glaube, wenn es dich noch gibt von Roger Whittacker”, schmunzelt Müthing. 

Schön ist auch die Anekdote von einem Partygast, der gerne einmal das Lied „Eileiki, Eileiki” hören will. Nach mehrmaligem Vorsingen wird klar, er meint „Rockin all over the world” von Status Quo mit der Liedzeile „And I like it, I like it...” „Amadeus” spielen ohne Midi-Files, Vocalizer und andere technische Schnörkel; was aus den Lautsprechern kommt, ist handgemacht, klingt nicht immer haargenau wie das Original, hat aber eigenen Stil und markante Handschrift.

Bürgermeister Schrewe hat sich die Band ausdrücklich als Musik-Sommer-Opener gewünscht. Wird es die Sechs auch in 30 Jahren noch geben- dann vielleicht beim Tanztee? „Solange wir in den Bulli steigen, uns unterhalten, lachen und Spaß haben, sind wir dabei”, sagt Jürgen Bange. Eileiki, Eileiki!

Snowvember - Party mit "Schäfer Heinrich" aus der Datingshow -  "Bauer sucht Frau"

Ein Hauch von Winter und Après-Ski verwandelte erneut die gute Stube Altenbürens

in eine große Party-Hütte


Sportgala 2008 mit  "Dirk Braun"  Europameister der STIHL® TIMBERSPORTS® SERIES

Westfalenpost:

...vor und nach DJ Ötzis Auftritt gehörte die Bühne der Tanz- und Showband Amadeus. Einmal mehr unterstrich das 6-köpfige Ensemble aus dem oberen Sauerland seine Klasse und bewies, dass Begriff Vorband hier wohl nicht so ganz angebracht war. ..."

".... Angeheizt durch zwei Stunden Party-Musik der heimischen Showband Amadeus waren die 1.500 Besucher bestens vorbereitet auf den "Anton aus Tirol". ... ...danach war noch stundenlange Fete mit Amadeus angesagt. ..."


Westfalenpost:

"Österreichs Export Nummer 1 tritt am 31. Oktober 2007 in der Gemeindehalle Brilon - Alme auf."

"Im Vorprogramm wird die Sauerländer Band "Amadeus" aus Brilon die Fans in die richtige Stimmung versetzen."

Der Westen:

"Neben Helene Fischer steht am Samstagabend die Showband "Amadeus" auf der Bühne. Die Musiker wollen mit aktuellen Chart-Hits und bekannten Oldies für beste Feier-Stimmung sorgen."





Unter dem Thema "Night of the Proms" lud der Musikverein Eintracht am 6. Mai 2006 in die Konzerthalle ein. "Ein hohes Ziel hatten sich die Musiker um ihren Dirigenten Christian Steinmeier gesteckt, locken die eigentlichen "Nokia Night of the Proms" in Deutschland doch schon seit 1994 jedes Jahr weit über 100.000 Besucher an. Was den 600 Besuchern in der vollen Konzerthalle geboten wurde, konnte sich problemlos mit dem Vorbild messen lassen."

" ... Bei "Africa", "Rosanna" und "Stop Loving You" wurde das Große Blasorchester von seiner "Electric Band" "Amadeus" unterstützt. ..."

" ... Mit "The Power of Love" - perfekt inszeniert von Amadeus-Sängerin Christiane Mester ..."

" .. Wer bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Gänsehaut hatte, bekam sie spätestens bei "Music". Zwar war es nicht John Miles, der das Lied sang, doch Thomas Mester von "Amadeus" stand ihm an diesem Abend wohl in Nichts nach. ..." 



Kuss-Fete Brilon



25 Jahre Band Amadeus

Thomas Mester zeigt auf das Foto und lacht. "Oje, ja, so sahen wir damals aus". Damals war vor 14 Jahren. Helle Jeans und blau-türkise Hawaiihemden tragen die vier Musiker auf dem Bild. "Unser erster Auftritt zu viert -1988. Das war ne ganz heiße Zeit", erzählt der Amadeus-Schlagzeuger und grinst.

Im August wird die im Ursprung Altenbürener Band 25. Die beiden Bandgründer Thomas Mester und Arno Müthing erinnern sich lebhaft an ihren allerersten Auftritt 1979 auf dem Gründungsfest des Altenbürener Chores. "Bei einem Grillnachmittag haben wir gespielt - für zwei Flaschen Cola und zwei Hanuta. Ich am Schlagzeug, Arno mit seinem Akkordeon." Der 35-Jährige lehnt sich zurück und schmunzelt. Zehn war er damals, Arno Müthing zwölf.

Heute sind sie zu sechst, tragen keine Einheitskleidung mehr wie die weißen Hosen und bunten Hemden, haben ihr Repertoire auf über 300 Lieder erweitert und sind sehr erfolgreich.
Bald schon nach ihrem ersten Auftritt als Duo bekamen die beiden Altenbürener ihre erste "richtige" Gage. "Eine älteren Dame hat jedem von uns ne Mark in die Hand gedrückt", erinnert sich Arno Müthing. "Erst da haben wir daran gedacht, dass wir ja Geld für unsere Auftritte nehmen könnten." Auch ein Foto aus dieser Zeit findet der "Band-Manager" beim Blättern in dem Album. "Oh man, ganz groß", sagt Thomas Mester eher zu sich selbst. Zwei Jungs auf der Bühne sind darauf zu sehen, der eine hinterm Schlagzeug, der andere mit Akkordeon. Die Frisur: Vorne kurz und hinten ganz schön lang.

Richtig los ging es mit Amadeus 1988. Zwei weitere Musiker kamen dazu. Zu viert wurde Amadeus musikalisch flexibler und immer häufiger engagiert. "In den Schützenhallen, wo wir früher nur im Speisesaal gespielt haben, konnten wir plötzlich in die große Halle", erzählt Thomas. Vier Jahre später, 1992, gesellte sich Christiane Grosche, heute Mester, zu den Musikern. Jetzt hatte Amadeus vier Leadsänger. Die heutige Besetzung: Thomas Mester (Gesang/Schlagzeug), Arno Müthing (Gesang/Keyboard/Gitarre), Christiane Mester (Gesang/Gitarre), Thomas Mimberg (Gitarre/Gesang), Jürgen Bange (Gitarre/Technik) und Andreas Westerwinter(Bass/Saxophon). Engagiert wird die Cover-Band nicht nur im Sauerland, auch im Ruhrgebiet haben sie Auftritte. Ihre Stärke: Rock-Pop-Musik. "Wenn aber jemand einen besonderen Wunsch hat, gibt es nichts, was wir nicht spielen", sagt Arno und hält lachend einen Notenzettel hoch. Der Titel: "Ich schieß den Hirsch". Auch wenn ihre Musik "englischer" geworden sei, deutsche Schlager bewahren sie sich, sagt der "musikalische Leiter". Was nicht geht, ist Techno. Kein Computer oder Sequenzer kommt ihnen auf die Bühne.

Mit einem großen Auftritt startete das Jubiläumsjahr der Band. Der Hessische Rundfunk hat bei Amadeus angeklopft und am Dienstag Aufnahmen für die Sendung "Ferien in Hessen" gemacht. Und morgen stehen die Musiker beim WDR für die Fernseh- und Hörfunk-Sendung "Hallo Ü-Wagen" auf der Bühne. Live um 11.05 Uhr.
Was sich die Musiker für die Zukunft vorstellen? "Unser Ziel ist es, als Rentner zum Tanztee zu spielen", witzelt Thomas Mester. "Oder als Kurkapelle", sagt Arno und beide lachen - ein Team seit 25 Jahren.






Sauerlandkurier:  "Super Leute, super Stimmung, super Musik"